1933 Riley Nine SpecialSOLD
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Besonderheiten: typischer Vorkriegsspecial mit charmantem Erscheinungsbild Geboren wurde dieser Riley Nine im Jahr 1934 vermutlich als Monaco. Bereits in den 40er Jahren wurde dieser Riley zum Special mit Opentourer Karosserie umgebaut. Der Wagen ist anerkannt und im Riley Register geführt. Die Besitzhistorie ist ab den 60er Jahren bekannt und mit sehr vielen Unterlagen belegt. Seit 2004 befindet sich der offene Vorkriegswagen in aktuellem Besitz. Stete Wartung erfuhr der Riley bei einem Vorkriegsspezialisten im süddeutschen Raum. Der offene Riley 9 besticht durch sein charmantes Erscheinungsbild, zu dem u.a. auch der patinierte Lack in british-racing-grün gehört. Der atemberaubende Sound des kernigen Vier-Zylinders begeistert nicht nur den Fahrer des Wagens. Verkauf im Kundenauftrag. Mehrwertsteuer nicht ausweisbar nach §25A UStG. Zwischenverkauf und Eingabefehler vorbehalten. Erfahren Sie mehr über dieses Automobil auf www.mirbach.de!

Reference Number 225119

as of 9/7/2013

Overview
Car 1933 Riley Nine Special
VIN 6023990 
Mileage 23.736 km 
Configuration Right Hand Drive (RHD) 
Transmission Manual Shift 
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Known History

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Riley

 

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Der große Durchbruch in der Verkehrstechnik vollzog sich auch in England am Ende des 19. Jahrhunderts, obschon dort die industrielle Revolution wesentlich früher ihre Blütezeit hatte.

 

Dies gilt auch für die Familie RILEY aus Coventry, die sich mit Webereien etabliert hatte und um 1890 in Probleme geriet, die eine Neuorientierung erforderten, welche in Richtung Verkehrwesen (in diesem Falle Velociped) gingen.

 

Ähnlich Opel in Deutschland (Nähmaschinen) griff William Riley ab 1896 zur Fahrradproduktion und wie Adam Opel hatte auch er 5 Söhne, die im Familienbetrieb tätig waren.

 

Die Eigenproduktion von Riley umfasste zunächst Fahrräder, dann Motorräder und 3- bzw. 4-rädrige sog. Tricars/Cycle-Cars, also Leichtkraftfahrzeuge und 1907 den ersten 4-Rad-Wagen, also das erste Automobil, als 9 hp 2-Zylinder.

 

1912 änderte man den Firmennamen von Riley Cycle Comp. in Riley (Coventry) Ltd.

 

Von 1919 bis 1926 beherrschte der sog. 11 hp also 1,5-Liter-4-Zylinder die Modell-Linie, und auch hier ähnlich Opel, baute man ganz normale Standard-Autos für den täglichen Gebrauch.     

 

1926 kam dann der große Wurf von Percy Riley mit dem sagenhaften 9-hp-Motor, der seiner Zeit soweit voraus war, dass er bis 1956 gebaut wurde und auch heute noch als hochmodernes Aggregat gelten kann: 4-Zylinder mit 60/95 mm Bohrung/Hub gleich 1.087 ccm Querstrom-Zylinderkopf mit 2 hochliegenden Nockenwellen/2 OHV Halbkugelförmiger Brennraum mit 45-Grad-Ventilen 180-Grad-Kurbelwelle geschmiedet - mit nur 2 Lagern!

 

Leistung bei ca. 4.500 U/min ab 35 PS, je nach Auslegung bis 65 PS. Mit dieser hervorragend zum „Frisieren“ geeigneten Konzeption entstanden sehr schnell „Specials“, die in der 1100 ccm-Klasse Alles in Grund und Boden fuhren und in der nächsten Klasse bis 1500 ccm auch ganz vorne mitfuhren. MG als härtester Konkurrent konnte sich nur durch den Kompressor beim K 3 retten und fuhr deswegen in einer anderen Klasse.

 

Der berühmte Riley-Brooklands 9 ist der Repräsentant dieser siegreichen Linie.Auf dieser Motorenkonzeption aufbauend, entwickelte Percy Riley den 12/4 1.500 ccm und den 6-Zylinder 12/6, beides großartige Aggregate, die schnell in entsprechenden Rennwagen, z.B. von Freddy Dixon, zu Weltruhm gelangten (The White Riley) und die ihren Höhepunkt im ERA-Grand Prix Wagen erlebten, der als 1,5-Liter 6-Zylinder mit Kompressor eine Leistung von mehr als 200 PS bei Methylbetrieb erreichte und England Mitte der 30er Jahre die Vorherrschaft auf den Rennstrecken sicherte.

 

Bei den Straßen-Versionen für den täglichen Gebrauch entstanden wunderschöne Modelle mit einprägsamen Namen wie Monaco, Kestrel, Merlin, Lynx und Falcon, die den wirtschaftlichen Erfolg sicherstellten und ein Topmodell Adelphi mit 90-Grad V 8-Motor aus zwei 9 hp-Blöcken zusammengesetzt.

 

Im Bereich der Saloon-cars stellte der 1937 eingeführte „Big four“ mit 2,5-Litern 4-Zylindern die Basis für die Weiterführung unter Regie der Nuffield-Gruppe ab 1938 bis zum Ende der eigenständigen Riley-Entwicklung im Jahre 1957 mit dem Pathfinder.

 

Was nach ca. 1954 kam, war dann das berüchtigte badge-engineering, also Austin bzw. Morris-Modelle mit dem diamond-shaped Riley-badge zwecks Täuschung der Kunden. Schnell führte diese Politik in den Abgrund von British-Leyland und dem bedauerlichen Verschwinden eines ganzen Industriezweiges, zu dessen Initiatoren England einst gehörte. Heutzutage zählen Rileys zu den begehrtesten Rennwagen in der Klasse bis 1500 ccm, meist als anerkannte Specials auf Basis der Standard-Chassis des 9 oder des 12/4, die wenigen originalen Brooklands werden hoch gehandelt und ein ERA zählt zum Traum eines jeden historic motorsport member.