1948/12 Cisitalia Nuvolari Spyder SOLD
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Cisitalia 202 SMM Spyder Novolari
Der Cisitalia Sport Mille Miglia war das Spezialwerkzeug, mit dem Tazio Nuvolari ums Haar die Mille Miglia 1947 gewonnen hätte. Der Vize-Titel genügte, um die Kleinserie Spyder Nuvolari zu taufen. Die Mechanik hingegen gleicht den Farina Autos: Der kleine Vierzylinder, Bohrung und Hub entsprechen 68 und 75 Millimetern, schöpft aus 1.089 Kubikzentimetern seine 65 bis 70 PS; die Kurbelwelle rotiert dabei 5.500 Mal in der Minute. Eine Querblattfeder presst die einzeln aufgehängten Vorderräder auf den Asphalt, hinten mühen sich vier hydraulische Teleskop-Stoßdämpfer darum, eine lebhafte Starrachse halbwegs im Zaum zu halten.

Die Maße der Figur: 3,30 Meter Länge, 1,14 Höhe und nur 1,45 Breite. Die Außenhaut ist strömungsgünstig genug geformt, um rund 180 km/h Höchstgeschwindigkeit zuzulassen. Auch die Beschleunigung war vermutlich für ihre Zeit recht munter: Das Triebwerk kämpfte nur gegen 660 Kilogramm Leergewicht.
.
Unbarmherzig schüttelt der Husten den kleinen Mann am Volant durch; so lange, bis er Blut spuckt. Längst schon ist das Gesicht über dem angriffslustigen Kinn zu einer weißen Maske erstarrt, die Hände umklammern das schmale schwarze Dreispeichen- Lenkrad. Noch 300 Kilometer bis Brescia, dann wird die Sensation der Mille Miglia von 1947 perfekt: Tazio Nuvolari wird für eine nagelneue Automarke, mit nur 1.100 Kubikzentimetern Hubraum und kaum 70 PS, das 1.000-Meilen-Rennen gewinnen - vor dem dreimal so großen Alfa 8C von Emilio Romano und Clemente Biondetti.Da beginnt es zu regnen. Der kleine Vierzylinder hustet plötzlich wie sein Fahrer, dann rollt der Cisitalia 202 aus. Es dauert eine Viertelstunde, bis der feucht gewordene Zündverteiler wieder arbeitet. Nuvolari kommt in seinem vielleicht tapfersten Rennen nur auf Platz zwei ins Ziel, vor seinen Markenkollegen Bernabei/ Pacini und Minetti/Facetti.

Die Rennwelt aber feiert einen alten und einen neuen Star: Nuvolari und Cisitalia. Die italienische Autofabrik ist kaum ein Jahr alt, gegründet vom ambitionierten Rennamateur Piero Dusio. Der gilt schon vor dem Krieg als schneller Privatfahrer, und mit seinem Mischkonzern Consorzio Industriale Sportivo Italia, kurz Cisitalia, verdient er mit Textilien, Hotels, Sportartikeln und Banken den Hintergrund, vor dem er nach dem Krieg in Italien eine Rennwagenschmiede etabliert.

Die Köpfe hinter dem neuen Projekt sind einschlägig bekannt: Da ist das Fiat-Ass und Topolino-Erfinder Dante Giacosa, dazu Giavonni Savonuzzi, und als Rennleiter dient niemand Geringeres als Piero Taruffi. Später wird Porsche für Dusio arbeiten, ebenso wie der einstige Rennkonstrukteur der Auto Union, Eberan von Eberhorst. Noch 1946 erscheint mit dem D 46 der erste Monoposto, dann kommen leichte Sportwagen.

Nur vier Jahre nach Erscheinen steht der 202 im New Yorker MOMA

Mit der Baureihe 202 schenkt der Karosserie-Couturier Stabilimenti Farina der Welt eine Coupé-Form, die sie bisher noch nicht kennt: Ein Cisitalia 202 Berlinetta hält 1951 Einzug in das renommierte New Yorker Museum of Modern Art, Idol einer neuen Generation des Automobil-Designs.

Doch neben den Coupés fertigt Cisitalia für den Wettbewerb offene Zweisitzer, die in den Starterlisten als 202 Sport Mille Miglia Spyder auftauchen, kurz SMM Spyder
und genau so eine seltenen Siegertyp können Sie nur sehr sehr selten kaufen da nur ca. 22 Stück vom Spyder und 2 Coupés gefertigt wurden. Das ist die Eintrittskarte in alle Top Events dieser Welt. Im Kundenauftrag natürlich mit TÜV und H-Kennzeichen(Text aus Motor Klassik)


Reference Number 77534

as of 6/20/2012

Overview
Car 1948/12 Cisitalia Nuvolari Spyder
VIN 024 SMM 
Exterior / Interior Color      Blue /      Brown 
Condition Very Good 
Configuration Right Hand Drive (RHD) 
Transmission Manual Shift 
Options Interior: Leather interior 
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Known History

Cisitalia 202 SMM Spyder Novolari

Der Cisitalia Sport Mille Miglia war das Spezialwerkzeug, mit dem Tazio Nuvolari ums Haar die Mille Miglia 1947 gewonnen hätte. Der Vize-Titel genügte, um die Kleinserie Spyder Nuvolari zu taufen. Die Mechanik hingegen gleicht den Farina Autos: Der kleine Vierzylinder, Bohrung und Hub entsprechen 68 und 75 Millimetern, schöpft aus 1.089 Kubikzentimetern seine 65 bis 70 PS; die Kurbelwelle rotiert dabei 5.500 Mal in der Minute. Eine Querblattfeder presst die einzeln aufgehängten Vorderräder auf den Asphalt, hinten mühen sich vier hydraulische Teleskop-Stoßdämpfer darum, eine lebhafte Starrachse halbwegs im Zaum zu halten.

 

Die Maße der Figur: 3,30 Meter Länge, 1,14 Höhe und nur 1,45 Breite. Die Außenhaut ist strömungsgünstig genug geformt, um rund 180 km/h Höchstgeschwindigkeit zuzulassen. Auch die Beschleunigung war vermutlich für ihre Zeit recht munter: Das Triebwerk kämpfte nur gegen 660 Kilogramm Leergewicht.

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Unbarmherzig schüttelt der Husten den kleinen Mann am Volant durch; so lange, bis er Blut spuckt. Längst schon ist das Gesicht über dem angriffslustigen Kinn zu einer weißen Maske erstarrt, die Hände umklammern das schmale schwarze Dreispeichen- Lenkrad. Noch 300 Kilometer bis Brescia, dann wird die Sensation der Mille Miglia von 1947 perfekt: Tazio Nuvolari wird für eine nagelneue Automarke, mit nur 1.100 Kubikzentimetern Hubraum und kaum 70 PS, das 1.000-Meilen-Rennen gewinnen - vor dem dreimal so großen Alfa 8C von Emilio Romano und Clemente Biondetti.Da beginnt es zu regnen. Der kleine Vierzylinder hustet plötzlich wie sein Fahrer, dann rollt der Cisitalia 202 aus. Es dauert eine Viertelstunde, bis der feucht gewordene Zündverteiler wieder arbeitet. Nuvolari kommt in seinem vielleicht tapfersten Rennen nur auf Platz zwei ins Ziel, vor seinen Markenkollegen Bernabei/ Pacini und Minetti/Facetti.

 

Die Rennwelt aber feiert einen alten und einen neuen Star: Nuvolari und Cisitalia. Die italienische Autofabrik ist kaum ein Jahr alt, gegründet vom ambitionierten Rennamateur Piero Dusio. Der gilt schon vor dem Krieg als schneller Privatfahrer, und mit seinem Mischkonzern Consorzio Industriale Sportivo Italia, kurz Cisitalia, verdient er mit Textilien, Hotels, Sportartikeln und Banken den Hintergrund, vor dem er nach dem Krieg in Italien eine Rennwagenschmiede etabliert.

 

Die Köpfe hinter dem neuen Projekt sind einschlägig bekannt: Da ist das Fiat-Ass und Topolino-Erfinder Dante Giacosa, dazu Giavonni Savonuzzi, und als Rennleiter dient niemand Geringeres als Piero Taruffi. Später wird Porsche für Dusio arbeiten, ebenso wie der einstige Rennkonstrukteur der Auto Union, Eberan von Eberhorst. Noch 1946 erscheint mit dem D 46 der erste Monoposto, dann kommen leichte Sportwagen.

 

Nur vier Jahre nach Erscheinen steht der 202 im New Yorker MOMA

 

Mit der Baureihe 202 schenkt der Karosserie-Couturier Stabilimenti Farina der Welt eine Coupé-Form, die sie bisher noch nicht kennt: Ein Cisitalia 202 Berlinetta hält 1951 Einzug in das renommierte New Yorker Museum of Modern Art, Idol einer neuen Generation des Automobil-Designs.

 

Doch neben den Coupés fertigt Cisitalia für den Wettbewerb offene Zweisitzer, die in den Starterlisten als 202 Sport Mille Miglia Spyder auftauchen, kurz SMM Spyder

und genau so eine seltenen Siegertyp können Sie nur sehr sehr selten kaufen da nur ca. 22 Stück vom Spyder und 2 Coupés gefertigt wurden. Das ist die Eintrittskarte in alle Top Events dieser Welt. Im Kundenauftrag natürlich mit TÜV und H-Kennzeichen(Text aus Motor Klassik)